2. Oktober 2025
Veröffentlichungsreihe
Die neuen Leitlinien der EBA (Europäische Bankenaufsichtsbehörde) setzen klare Standards für interne Untersuchungen – doch die Umsetzung in der Praxis bleibt herausfordernd. Gerade kleinere Institute kämpfen mit begrenzten Ressourcen, fehlender technischer Infrastruktur und der Frage: Wer führt die Untersuchung durch, wenn Unabhängigkeit gefordert ist, aber interne Kapazitäten fehlen?
Diese Anforderungen stellen Führungskräfte in Finanzinstituten vor strategische Entscheidungen mit unmittelbaren Auswirkungen auf Haftungsrisiken und den Geschäftserfolg. Besonders kritisch sind dabei vier zentrale Compliance-Aspekte:
Budgetverantwortliche stehen vor dem Dilemma, dass unzureichende Ressourcen für Untersuchungen potenziell Millionen-Bußgelder nach sich ziehen können. Personalleiter müssen qualifizierte Ermittler rekrutieren, während Compliance-Verantwortliche rechtssichere und belastbare Prozesse etablieren müssen.
Strategisch empfiehlt sich ein präventiver Ansatz: Die Investition in robuste Compliance-Strukturen (inkl. regelmäßiger Schulungen, automatisierter Kontrollmechanismen und interner Audits) zahlt sich langfristig aus. Bei komplexen Fällen kann externe Beratung helfen, Reputationsschäden zu vermeiden. Klare Eskalationswege zur Geschäftsleitung und eine transparente Kommunikation sind die entscheidenden Risikomanagement-Instrumente – sie tragen maßgeblich dazu bei, persönliche Haftungsrisiken zu minimieren und die Integrität des Instituts zu sichern.
12. März 2026
12. März 2026
von Thomas Kahl, Jan-Patrick Vogel, LL.M. (Stellenbosch University)
12. März 2026
von Isabel Bäumer
22. Dezember 2025
25. November 2025
2. Oktober 2025
von Isabel Bäumer
23. September 2025
Inhalt:▪️Dr. Martin Knaup: Wie sich Compliance-Standards aus der Geldwäscheprävention der Finanzbranche zunehmend auch auf andere Wirtschaftszweige übertragen lassen.▪️Dr. Verena Ritter-Döring und Thomas Kahl: Die Financial Data Access Regulation (FIDA) erweitert ab 2027 den Zugang zu Finanzdaten und schafft dabei hohe Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen für Unternehmen.▪️Sebastian Rünz und Louis Warnking: Die EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) bringt neue, weitreichende Sorgfaltspflichten für Lieferketten mit sich, räumt Unternehmen zugleich mehr Zeit zur Umsetzung ein.
28. Januar 2025
von mehreren Autoren
Inhalt:▪️Sebastian Rünz und Julius Dahmen: Die geplante EU-Richtlinie CSDDD im Vergleich mit dem deutschen Lieferkettengesetz – deutlich mehr Unternehmen werden von verschärften Sorgfaltspflichten betroffen sein.▪️Dr. Leonard Szabó: Wie Unternehmen durch vorsichtige Kommunikation und gezielte Maßnahmen die Anfechtung von Zahlungen in Krisensituationen vermeiden können.▪️Dr. Anne Förster und Mareike Christine Gehrmann: Analyse zur Einführung generativer KI wie ChatGPT aus Compliance-Perspektive – datenschutzrechtliche, urheberrechtliche und ethische Schutzmaßnahmen sind notwendig.
28. Januar 2025
von mehreren Autoren
Inhalt:▪️Mareike Christine Gehrmann und Dr. Anne Förster: Die stufenweise Einführung der EU-KI-Verordnung ab August 2024 – wie sich Unternehmen frühzeitigen durch eigene KI-Kompetenzteams vorbereiten können.▪️Dr. Benedikt Rohrßen: Wie KI einerseits zur Unterstützung von Compliance-Prozessen eingesetzt werden kann und andererseits selbst strengen Compliance-Anforderungen unterliegt.
28. Januar 2025
von mehreren Autoren
Inhalt: ▪️Dr. Martin Knaup: Die Geschäftspartnerprüfung („Know your Customer“, KYC) ist zunehmend unverzichtbares Instrument zur Vermeidung externer Compliance-Risiken und Einhaltung regulatorischer Anforderungen.▪️Dr. Michael Brüggemann und Tim Hendricks: Der neue Leitfaden der EU-Kommission zur Sanktions-Compliance soll Unternehmen bei der Vermeidung von Sanktionsumgehungen unterstützen.▪️Lara Nonnenmühlen: Warum bei der Umsetzung des Lieferkettengesetzes auch kartellrechtliche Vorgaben unbedingt berücksichtigt werden müssen.
28. Januar 2025
von mehreren Autoren
Inhalt: ◾ Dr. Rebekka Krause: Unternehmen benötigen eine ESG-Abteilung aufgrund steigender rechtlicher Nachhaltigkeitsanforderungen (CSRD) ◾ Dr. Leonard Szabó: Insolvenzverwalter können Zahlungen anfechten, wenn der Empfänger von der Zahlungsunfähigkeit des Kunden wusste. Unternehmen sollten Krisenindikatoren beachten ◾ Jan-Patrick Vogel, LL.M.: Überhöhte oder zu geringe Vergütungen von Arbeitnehmervertretern bergen Strafbarkeitsrisiken. Unternehmen sollten ihre Vergütungspraxis prüfen
28. Januar 2025
von Dr. Rebekka Krause, Jan-Patrick Vogel, LL.M. (Stellenbosch University)
Wichtigste Fragen aus Sicht der Compliance-, Rechts- und Personalabteilung
von mehreren Autoren
von mehreren Autoren